Ernährung

Die Ernährung

ist die Quelle der Kraft. Aus der Nahrung sollten alle Makro- und Mikronährstoffe kommen, aus der in den Zellen die Energie gewonnen wird.

Gesunde Ernährung wird sehr oft mit Diät, Vollkorn und dem unangenehmen Gefühl in Verbindung gebracht, Gesundes schmeckt nicht. Es gibt unzählige Bücher und eine Flut an Informationen zum Thema Ernährung. Am Ende lassen viele doch alles bei den alten Gewohnheiten. Diäten zur Gewichtsreduktion werden meist abgebrochen und führen zum Jo-Jo-Effekt. Eine Umstellung der Ernährung erfolgt oft zwangsweise, wenn sich immer mehr Unverträglichkeiten bemerkbar machen.

Unverträglichkeiten zeigen sich nicht nur durch Bauch- und Magenschmerzen, sondern häufig in einer bleiernen Müdigkeit, in Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen. Oft kommen diese Symptome nicht direkt nach dem Essen, sondern erst ein bis zwei Tage später. Die Suche nach unverträglichen Nahrungsmitteln ist sehr mühsam. Hinzu kommt noch, dass man fast immer eine Mischung aus verschiedenen Bestandteilen zu sich nimmt. Bei Mahlzeiten, die man nicht selbst zubereitet hat, ist es noch viel schwieriger, denn hier kommen noch eine unüberschaubare Fülle an Zusatzstoffen mit ins Spiel.

Diese Tipps zum Thema Ernährung sind nicht neu, aber immer noch aktuell:

  • Essen sollte duften und man sollte es gerne im Rohzustand anfassen.
  • Frische Zubereitung der Mahlzeiten.
  • Saisonale und regionale Produkte sollten überwiegen.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, vor Energie zu sprühen, dann ist Rohkost für Sie ideal. Rohkost muss aber immer intensiv gekaut werden, damit sie richtig verwertet werden kann.
  • Wenn Sie eher energielos sind, dann ist gegarte Nahrung deutlich besser. Sie verbrauchen für die Verdauung viel weniger Energie.
  • Vollkorn wirkt auf gereizte oder gar entzündete Darmschleimhaut wie Reißnägel. Es ist besser, zuerst den Darm mit leicht verdaulicher Schonkost zur Ruhe kommen zu lassen.
    Davon war F.X. Mayr (1875-1965) überzeugt. Seine Kuren brachten vielen seiner Patienten Heilung von schweren Leiden und eine ganz neue Lebensqualität. Mayr hat sich selbst mit seiner Therapie fit und gesund gehalten. Erst nach seinem 80. Lebensjahr gab er seine stark frequentierte Praxis ab und widmete sich bis zu seinem Tod der Lehrtätigkeit. Ein beachtenswerter Mann.
  • Tierisches Eiweiß ist nur in überschaubaren Mengen gesund. Wenn man sich nach einer üppigen Fleischmahlzeit einen Tropfen Blut unter dem Mikroskop anschaut, versteht man warum.
  • Der Hauptbestandteil der Mahlzeiten sollte aus Gemüse, Salat und gesunden Ölen bestehen. Obst in rauhen Mengen liefert zu viel Fruchtzucker, kohlehydratreiche Beilagen „beschweren“ die Mahlzeiten.
  • Gesunde Fette machen nicht dick, aber „leere“ Kohlehydrate wie Zucker und Weißmehl.
  • Eine Stoffwechsel-Aktivierung über 21 Tage wirkt wie ein Reset. Die Lust auf „Ungesundes“ verschwindet, aber nicht die Lust an einem guten Essen.
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